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Advertorial

Hier in diesem Beitrag erfährst du, was Advertorials, was die genau auszeichnet, was die Charakteristiken sind und welche Bedeutung sie in der Suchmaschinenoptimierung haben. Dabei gebe ich dir auch einige Tipps, worauf zu achten ist, wenn du Advertorials in deine SEO-Strategie einbeziehst.

Was sind Advertorials?

Als Advertorials bezeichnet man im Online Marketing gesponserte Artikel und Posts, für die bezahlt wird. Ein Advertorial kann dabei von einem Gastautor selbst verfasst werden oder aber von der Redaktion selbst erstellt werden. Advertorials sind also Werbungen, die mit redaktionellen Texten geschmückt sind und wofür bezahlt wird. Da in Deutschland das Trennungsgebot zwischen eigenen redaktionellen Texten und gesponserten Beiträgen muss dabei klar ersichtlich sein. Gesponserte Beiträge werden in der Regel oberhalb des Beitrags mit „Anzeige“, „Sponsored Artikel“, „Sponsored Post“, „Werbung“ und ähnlichen Begriffen klar gekennzeichnet.

Was ist seo-technisch bei Advertorials zu beachten?

In der Regel werden Advertorials bei Gastbeiträgen auf Webseiten mit Backlinks auf andere Webseiten gesetzt. Googles Richtlinien schreiben vor, dass bezahlte Artikel als solche gekennzeichnet werden und zudem mit einem NoFollow Attribut versehen sind. Ein NoFollow Attribut ist eine Kennzeichnung des Links, um den Suchmaschinencrawlern mitzuteilen, dass sie nicht für die Rankingbeeinflussung berücksichtig und somit nicht folgen. Um einen Link mit einem NoFollow Attribut zu kennzeichnen, wird der Link mit dem Zusatz „NoFollow“ ergänzt. Im folgenden Beispiel sieht es so aus:

<a href=www.beispielseite rel=“nofollow“>Beispiel</a>

Inzwischen gibt es mit dem „sponsored“ Attribut eine weitere Gewichtung des Nofollow Attributs, das 2019 eingeführt wurde. Dieses Attribut kann auch mit NoFollow kombiniert werden wie z.B. in der folgenden Schreibweise:

 <a href=www.beispielseite rel=“nofollow sponsored“>Beispiel</a>

Was passiert bei Verstoß gegen die Google Richtlinien?

Werden im redaktionellen Umfeld Beiträge von Gastautoren verfasst und ist weder eine Werbekennzeichnung noch ein NoFollow Attribut berücksichtigt, riskiert der Webseiten Betreiber eine Abstrafung durch Suchmaschinen wie Google, wenn die Webpräsenz systematisch Links verkauft oder nur in einzelnen gemeldeten Fällen der Werbebeitrag offensichtlich ist. Eine andere Möglichkeit ist die Nichtbeachtung des Links für die Linkbewertung. Fällt der Link außerhalb des Radars der Suchmaschinen, fließt der Link in die Linkbewertung mit ein.

Tipps für die Suchmaschinenoptimierung?

Linkaufbau verläuft im Idealfall ohne Linkkauf, um keine Abstrafung zu riskieren und um die Wertigkeit des Links durch echte Empfehlungen zu pushen. Dadurch profitiert die verlinkte Seite langfristig. Aber bezahlte Advertorials können für die Suchmaschinenoptimierung interessant sein, wenn die linkgebende Seite viel Traffic generiert und durch die Link-Empfehlung Referral Traffic generiert wird.

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