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Kostenlos Online Marketing lernen – Möglichkeiten für Einsteiger

Online Marketing kostenlos lernen

Unternehmenserfolge sind auch vom Erfolg im digitalen Bereich abhängig. Zwar ist Online Marketing nicht zwangsweise der einzige Weg, um das eigene Business voranzutreiben. Doch wenn es Marketer verstehen, die vielfältigen Möglichkeiten zu nutzen, um mehr Reichweite zu erlangen, kann sich dieser Erfolg signifikant im Umsatz niederschlagen. Deshalb finde ich es zumindest sinnvoll, dass sich auch Branchenfremde ein wenig mit der Materie beschäftigen. Schließlich geht es am Ende des Tages um die Effizienz des eigenen Business und wie wirtschaftlich ein Unternehmen.

In diesem Artikel werde ich auf Details und komplizierte Anleitungen verzichten. Sondern ich werde vielmehr euch grob erklären, wie ihr mit eurem Business, euren Plänen und Unternehmensideen qualifizierten Traffic generieren könnt.

Scheut euch bei Fragen nicht, mich direkt zu kontaktieren. Ich möchte Menschen inspirieren, über ihre erworbenen Fachkenntnisse hinaus die Welt des digitalen Marketings kennenzulernen. Vielleicht wird der eine oder andere auch davon inspiriert sein, um sich mit dem Thema Online Marketing auseinanderzusetzen.

Welche Intention verfolge ich mit meiner Webseite?

Die strategische Ausrichtung muss von Anfang klar sein. Wollt ihr einen informativen Blog erstellen. Dann reicht eine Seite mit einem simplen CMS aus. Wollt ihr einen professionellen Shop betreiben, mit dem Ihr jeden Tag Umsatz machen wollt, sind weitere Faktoren zu berücksichtigen wie die Auswahl der Shopsysteme. Nutzungsbedingungen, AGBs, Datenschutz usw. sind keine trivialen Angelegenheiten, die man nebenbei mal so aufgesetzt hat. Hier müssten Profis ran. 

Wollt ihr Affiliate Seiten aufbauen, wo Ihr Provisionen erhaltet, sind ebenfalls einige rechtliche Angelegenheiten vorab zu prüfen. Hier ist der Zeitaufwand auch enorm.

Suchmaschinenoptimierung mit WordPress Blogs lernen

WordPress SEO

SEO-Optimierung spielt eine hohe Bedeutung im Bereich Online Marketing und das ist auch einer der wichtigsten Kanäle, mit denen sich Einsteiger beschäftigen sollten. Mit dem passenden Zeitaufwand können nachhaltige Rankings erzielt werden und dabei zahlt ihr 0 Cent pro Klick. Es lohnt sich also, sich mehr mit der Materie zu beschäftigen.

WordPress ist ein beliebtes Content Management System unter den Einsteigern, die mal auf die Schnelle eine Webseite kreieren wollen. WordPress ist beim Aufsetzen auch relativ simpel. Bei All-inkl.com kann man sich seine gewünschte Domain sichern, in der Verwaltung das CMS installieren, Zugangsdaten sichern und schon kann die Seite schön gestaltet werden. Mit Plugins lassen sich noch weitere Features einbauen, damit die Nutzung leicht von der Hand geht. 

Wenn es um inhaltstechnische Anpassungen geht, dann ist die Installation des Themes und ggf. eine Installation eines Baukastensystems wie Elementor als Plugin für die Anfangszeit keine schlechte Idee. Die ersten Dinge, ich immer vornehme, sind.

  • Impressum
  • Datenschutz
  • Cookie Hinweis Plugins
  • Installation von SEO-Plugins wie SEO Yoast oder Rank Math
  • Installation von Baukastensystem wie Elementor

Ich empfehle euch dabei, die Seite auf noindex zu setzen, damit sie erstmal nicht bei Google gefunden wird. Unter Einstellungen –> Lesen kann man das einstellen.

NoIndex WordPress

Bei WordPress gibt es zwei Arten von Content-Templates. Einmal die Pages und einmal die Posts. Vereinfacht gesagt ist eine Page eine isolierte Seite wie ein loses Papier, das man beschriftet. Sie fallen unter keiner Hierarchie und sind keiner speziellen übergeordneten Kategorie zugeordnet. Bei Posts bzw. Beiträgen ist es anders. Hier könnt ihr eine Kategorie bestimmen, z.B /schuhe/ und den Post später der Kategorie zuordnen, wie z.B. /schuhe/nike-adizero.

Die ersten Schritte bei WordPress SEO

Der erste Schritt in der Suchmaschinenoptimierung erfolgt über die Content Erstellung. Sogar ohne große technische Kenntnisse kann ein hervorragend geschriebener Text in den Rankings oben stehen, wenn er inhaltlich gut aufgesetzt ist. Die Spezifikation SEO-Text gibt’s streng genommen nicht. Es gab früher die übliche Herangehensweise, dass man wichtige Schlüsselbegriffe in einer bestimmten Keyword Dichte einbaut, z.B. „Klavier lernen“ möglichst 1 Mal pro 100 Wörter und dann wird man dafür auch ranken. So funktioniert das glücklicherweise nicht mehr in dieser steinzeitlichen Form. Vielmehr werden Themencluster mit Synonymen, Fragen, Phrasen wichtiger.

Welche Keywords für eure Seite relevant sind, könnt ihr z.B. mit https://neilpatel.com/de/ubersuggest/ herausfinden. Ihr gebt z.B. „Klavier lernen“ ein und könnt Suchvolumen und Schwierigkeit ermitteln. Keywords mit hohem Suchvolumen sind für gewöhnlich viel schwieriger zu optimieren, da der Wettbewerb sehr groß ist. Von daher kann man ruhig Keywords mit kleinerem Suchvolumen hernehmen. Suchvolumina ist aber kein alleiniges Kriterium. Ich betreue zum Beispiel Kunden, die sehr spezielle Produkte anbieten, die vielleicht nur ein Suchvolumen von 10 haben. Doch sie sind im Bereich B2B sehr attraktiv und wenn von 10 Leuten nur 2 Interessenten darauf anspringen, kann ordentlich Umsatz gemacht werden.

 

Worauf ist beim Inhalt zu achten?

Beim Inhalt solltet ihr auch darauf achten, dass wichtige Keywords im Idealfall schon im Teaser bzw. in der Einleitung im sichtbaren Bereich zu finden sind. Zwischenüberschriften in Form von H2 sind ebenfalls wichtig, wenn der Text länger ausfällt. Ein erster Schritt in die Suchmaschinenoptimierung kann durch die Nutzung von Plugins wie SEO Yoast erfolgen. Es sind simple Anpassungen wie Title, Descriptions und ihr erhaltet Anweisungen, wie es mit der Suchmaschinenoptimierung steht. Kostenlose Checks könnt ihr u.a. mit folgenden Tools durchführen:

Je intensiver man sich mit seiner Seite beschäftigt und die Free Tools nutzt, umso mehr Feingefühl erhält man, was in der Suchmaschinenoptimierung von Relevanz.

Local SEO für lokale Geschäfte

Google-My-Business Profil Khoa

Wollt ihr für euer Business lokal gefunden werden, ist die Nutzung von Google My Business fast schon unverzichtbar. Befasst euch mit den Local SEO Basics für diese speziellen Plattformen. Befüllt die Felder so gut es geht und stellt euch eine Verknüpfung mit den Webseiten her (Stichwort strukturierte Daten) und Verknüpfungen durch Links. Auch die inhaltliche Optimierung wird wie bei der Webseite von hoher Relevanz sein. Auch Verweise auf die Webseite durch wichtige Branchenverzeichnisse und qualitativ hochwertigen Backlinks sind vorteilhaft. Hier sind mehr detaillierte Infos zu Local SEO.

Google Ads für euer Business schalten

Google Ads hat verschiedene Kampagnentypen. Da wären zum Beispiel die klassische Suchkampagne, wofür für beworbene Keywords Klickpreise gezahlt werden. Displaywerbung sind Bannerwerbungen oder auch Textanzeigen, die im Werbenetzwerk von Google erscheinen. Dann gibt es noch spezielle Kampagnen wie App-Werbung, Shopping Kampagnen für E-Commerce Seiten, um euer Business voranzutreiben.

 

Wenn Ihr Google Ads lernen wollt, empfehle ich die Seite hier unter https://skillshop.withgoogle.com/, wo euch das Wissen vermittelt wird. Google Ads ist insbesondere für kleine Geschäfte interessant, die kurzfristig Traffic generieren wollen. Und da empfehle ich euch für die Anfangszeit auch etwas Budget reinzustecken. Hier ist eine Auswahl an Kampagnen, die für euch interessant sind und die man mit etwas Grundkenntnis in der groben Struktur aufsetzen kann. Das erste Werkzeug, das ich für Google Ads Kampagnen empfehle, ist der Google Ads Editor. Damit habe ich schon hunderttausende Keyword in verschiedenen Variationen erstellt.

 

Suchkampagne als klassische AdWords Kampagne

Die Suchkampagne ist aus den Google Ads Kampagnen kaum wegzudenken. Hier geht es darum, die User anzusprechen, die aktiv nach bestimmten Schlüsselbegriffen bei Google suchen. Klickpreis erfolgen nach dem Prinzip einer Auktion. Der Click per Cost (CPC) wird auf verschiedenen Wegen berechnet. Darunter fällt beispielsweise der maximale Klickpreis, der auch tatsächlich darunter liegen kann, aber nicht das Limit übersteigt. Es gibt auch automatische Gebotseinstellungen, die das Budget ausschöpfen und Einstellungen, die auf den Anteil der Impressionen ausgelegt sind (früher bekannt als durchschnittliche Rankingposition). In den Google Dokumenten und im Skillshop sind viele hilfreiche Tipps und Anleitungen zu lesen. Ich möchte hier lediglich grob einige Tipps zum Aufbau geben.

Sobald ihr mit Tools wie dem Keyword Planner eure Schlüsselbegriffe gefunden habt, ist eine granulare Struktur mit geordneter Sortierung das A und O. Der Aufbau besteht aus Kampagne mit dem jeweiligen Kampagnenziel und den Einstellungen, gefolgt von verschiedenen Anzeigengruppen und den Anzeigen mit den hinterlegten Keywords. Auf ein vereinfachtes Beispiel bezogen wäre „Sportschuhe“ die übergeordnete Kampagne. Dann folgen Anzeigengruppen wie „Nike Sportschuhe“, „Adidas Sportschuhe“, „Reebok Sportschuhe“. Auf Keyword Ebene werden die Schlüsselbegriffe hinterlegt. Hier hat jeder seine SEA Strategie, wie er die Keywords clustert. Ich bin ein großer Fan von Keyword-Optionen mit Wortgruppen wie z.B. „Nike Sportschuhe kaufen“. Dadurch kann noch mehr Trafficpotenzial abgeschöppft werden. Mehr Infos zu Keyword-Optionen erhaltet ihr hier unter https://support.google.com/google-ads/answer/7478529?hl=de.

Tracking in Google Ads

Das Tracking von Zielen ist bei Google Ads von hoher Bedeutung. Dementsprechend sollten Zielvorhaben und die Zielvorhabenwerte (quasi als Umsatz klar definiert werden). Das könnt ihr beispielsweise bei Analytics machen, wenn ihr bei Verwaltung in der Datenansicht ganz rechts auf Zielvorhaben klickt und eure Zielvorhaben definiert.

Zielvorhaben

Ist das vollzogen, können diese Conversions später in Google
Ads importiert werden. Das ist nur eine von zahlreichen Möglichkeiten, um die
Zielvorhaben bei Google Ads zu definieren. Auch in Google Ads können unter
Conversions die Ziele definiert werden und beispielsweise als Tracking Code
direkt auf der Webseite implementiert werden.

Displaykampagnen für Branding Effekte

Displaykampagnen sind Bannerwerbungen oder Textanzeigen, die im Partnernetzwerk von Google auftauchen. Diese seht ihr, wenn ihr im Internet auf Seiten surft und die Banner oder Textwerbungen angezeigt werden. Man muss bei Displaykampagnen noch erwähnen, dass sie nicht in erster Linie dazu dienen, möglichst viele Conversions zu sammeln, sondern die Marke bekannter zu machen. Dafür sind die Klickpreise wesentlich günstiger.

Bei Displaykampagnen ist das Hinterlegen von Keywords auch möglich. Jedoch sind diese Kampagnen passiver Natur. Das heißt, dass die User nicht aktiv nach bestimmten Produkten suchen, sondern Google spielt die Anzeigen an die passende Zielgruppe aus. Die große Herausforderung bei Displaykampagnen liegt im Targeting. Hier können verschiedene Zielgruppen ausgewählt werden und auch bisherige Interaktionen mit der Webseite lassen sich für Remarketing Anzeigen aufsetzen.

Zielgruppen

Displaykampagnen bieten die Möglichkeit, Text und Bild sinnvoll miteinander zu kombinieren. Spricht diese Kombination die User an, können zu geringeren Ausgaben wichtige Conversions erzielt werden.

 

 

Facebook & Instagram Werbung schalten

Bei Social Media Advertising fällt der Fokus sofort auf Facebook und Instagram. Das ist auch kein Wunder. Mit diesen Plattformen können Anzeigen an rund 3 Milliarden Menschen ausgespielt werden. Egal ob Shop, Infoseite oder der eigene Blog – die Möglichkeiten der Werbeanzeigen sind unbegrenzt. Die große Stärke ist die optische Gestaltung, mit der man viel Kreativität an den Tag legen kann. Der Aufbau ähnelt der Struktur von von Facebook. Es gibt Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen. Der Unterschied zu Google Ads liegt hier in einzelnen Bereichen der Einstellung. Ich habe in einem früheren Beitrag zur Schaltung von Facebook Ads eine Anleitung geschrieben und möchte es hier nur grob anreißen und verstärkt auf die Anzeigengestaltung eingehen. Die Möglichkeiten sollten euch inspirieren, auch dort mal aktiv zu werden. Um zum Werbeanzeigenmanager zu kommen, braucht man zunächst eine Facebook Seite und von dort kann man über die Einstellung oben direkt zum Werbeanzeigenmanager kommen:

Werbeanzeigen

Wer mehrere Werbekonten verwaltet, sollte unter https://business.facebook.com/ die Werbekonten managen. Zu den ersten Schritten, die man erledigt, gehören:

  • ·         Facebook Pixel implementieren
  • ·         Custom Conversions definieren (empfohlen)
  • ·         Zahlungseinstellungen vornehmen

Der Aufbau ist relativ simpel, wenn man sich einzelnen Schritte nacheinander durchgeht. Ist alles aufgesetzt, sieht die Struktur in der Übersicht in ungefähr aus. 

Werbeanzeigen gestalten

Die große Arbeit beim Setup liegt im Editieren der Anzeigengruppe. Dort werden Einstellungen zur Zielgruppe, zur Platzierung sowie zur Optimierung und Auslieferung gegeben.

Anzeigen gestalten – Variation an Möglichkeiten

Bei Facebook gibt es mehrere Möglichkeiten, um Anzeigen zu schalten. Ihr könnt Einzelbilder für die Ads hernehmen, mehrere Bilder als Karussell verwenden, eine Collection Ad durch die vorgegeben Vorlagen hernehmen oder aber Videoanzeigen durch Zusammenschnitte der Bilder kreieren oder einfach ein Video hochladen. Ich empfehle euch wirklich, ordentlich Zeit in die optische Gestaltung zu investieren. Denn nur wenn die Anzeigen die User ansprechen, wecken sie auch das Interesse – egal wie schön oder nutzerfreundlich eure Webseite aussieht.

Facebook Ads mit Video

Weitere interessante Online Marketing Channels

Es gibt noch zahlreiche andere Channels, die euch Traffic generieren. Weitere Kanäle, die euch bestimmt Traffic generieren, sind unter anderem:

  • Microsoft Ads (ehemals Bing Ads)
  • Pinterest Ads
  • Twitter Ads
  • LinkedIn Ads
  • Amazon Advertising
  • Publisher Möglichkeiten wie Outbrain

Welche Kanäle interessant für euer Business ist, hängt auch von der Branche und euren Zielsetzungen ab. Deshalb nehmt in der Anfangszeit euch die Zeit, schaltet zu geringerem Budget mal die Kampagnen und entdeckt für euch die Möglichkeiten. Ich habe hier nur grob beschrieben, welche Möglichkeiten bei den einzelnen Kanälen möglich sind und bin nicht weiter in die Tiefe gegangen. Ich hoffe aber, dass der eine oder andere von den Möglichkeiten inspiriert wird.

 

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