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SEO Checklist für eine strukturierte Arbeitsweise

Google SEO

Wie in jedem anderen Kanal des Online Marketing gilt es, eine strukturierte Arbeitsweise mit klarer Struktur beizubehalten. Auf diese Weise werden Optimierungen nicht nur im Hinblick auf die Zielerfüllung und auch angesichts wichtiger Erfolgskriterien effizient durchgeführt. Ihr gewinnt mit einer guten Gliederung von Soll-Ist Vergleichen ein gutes Feeling zu den Zusammenhängen der Teilbereiche in der Suchmaschinenoptimierung. Es dürfte nämlich keine Überraschung sein, dass Technik, Content und Backlinkstrategie miteinander einhergehen und nicht als isolierte Bestandsteile im Fous der Betrachtung liegt.

Jeder, der im Bereich Online Marketing tätig ist, sollte seine eigene individuelle Struktur aufbauen. Als grober Ansatzpunkt picke ich die Themen raus, für die ich einen gewissen Grad an Fachkompetenz aufweise. Wenn ich in Sachen Ladegeschwindigkeit wenig Ahnung von serverseitiger Optimierung habe, dann kann ich schlecht über Optimierungsempfehlungen reden. Ich sehe es aber als Gesamtkonzept in der Analyse, dass die Dringlichkeit einer Verbesserung der Ladegeschwindigkeit besteht. Und genauso sollte eine SEO Checkliste aufgebaut werden: nicht zu sehr ins Detail festgezogen, sondern mit einer übergreifenden Herangehensweise. Als SEO Freelancer lege ich viel Wert auf eine klare Strukturierung der Arbeit. Sie ist Basis für weitere Optimierungsmaßnahmen.

So könnte eine SEO Checkliste aussehen

Wichtig sind bei der Betrachtung der Fokus. Ihr wisst, was die Seite bietet, worum es dort geht und wie die Zielsetzung des Unternehmens bzw. der jeweiligen Internetplattform ist. Aus dieser Betrachtung entwickelt ihr eine Prioritätsliste und je nach Webpräsenz könnten die Bedürfnisse unterschiedlich ausfallen. Die wichtigsten Oberpunkte in der Betrachtung sind meiner Meinung nach folgende:

  • Was sind die wichtigsten Ziele und mit welche Kennzahlen sollen sie gemessen werden?
  • erster Eindruck von der Seite und die Usability
  • aus der objektiven Betrachtungsweise schweift der Blick auf die Onsite Faktoren
  • die technische SEO Analyse ist zwingende Vorraussetzung für Optimierungsmaßnahmen
  • Der Content Bereich spielt eine hohe Bedeutung hinsichtlich der Entwicklung der Seite
  • Offpage Signale, Social Media Signals und Influencer Marketing Maßnahmen nehmen im Anschluss einen wichtigen Part ein.

Diese Punkte lassen sich in x-beliebig viele Unterpunkte teilen. Ich arbeite bei einigen Bereichen mit mehr als hundert Punkten für den jeweiligen. Da ich aber weiß, wo die Internetseite ihre strategische Zielrichtung legt, kann ich die Punkte clustern. Für den Einstieg zeige ich eine beispielhafte Herangehensweise mit Empfehlung von kostenlosen Tools!

Erster kostenloser Gesamtüberblick über die Seite

Wie ist der Status Quo der Seite? Am Anfang geht es darum, einen ersten Gesamteindruck von der Seite zu erhalten. Der erste Eindruck beim Besuch der Seite kann schon mal hilfreich sein. Sind die wichtigsten Inhalte above the fold? Ist die Menüführung strukturiert und übersichtlich? Erkennt der Besucher sofort, worum es geht? Den ersten Eindruck von der Seite lässt sich unter anderem durch Free Tools wie https://freetools.seobility.net/de/seocheck ermitteln, den man für eine schnelle Analyse für die SEO Checklist berücksichtigen sollte. Ihr erhaltet eine Kurzübersicht einer SEO Analyse mit anfallenden To-Dos. Für den Einstieg ist dieses Tools sehr praktisch und kann in der SEO Checklist aufgelistet werden.

SEObility Check

Wie sehen die Snippets aus?

Im nächsten Schritt stellt sich die Frage, was der User eigentlich bei Google findet, wenn das Suchergebnis für das gewünschte Ergebnis erscheint. Bei ganz neuen Seiten ohne Rankings reicht auch eine site: Abfrage, z.B. site:www.domain.de bei Google aus, um einen ersten Eindruck zu erhalten. Und dann muss man sich ehrlich die Frage stellen, ob der User auf das Ergebnis anspringt oder doch das zweite oder dritte Ergebnis anspringt. Fehlen in den Snippets bestimmte Eigenschaften, Call-to-Actions, evtl. Bewertungen, um die Anzeige noch deutlicher hervorzuheben. Wird sie womöglich einfach abgeschnitten? Fehlen die internen Links? All diese Punkte lassen sich mit einigen Handgriffen bewältigen. 

SERP

Ist die Seite in der Google Search Console und in Analytics angemeldet?

In der SEO Checklist sollte die Verfügbarkeit wichtiger Google Tools nicht vernachlässigt werden.

Die Google Search Console bildet eine wichtige Grundlage für die SEO Analysen, dient als Tracking Tool und bietet mitunter auch einige Optionen, das Crawlen und Indexieren von Seiten noch stärker zu beeinflussen. Google Analytics dient zur Messung wichtiger KPIs und bietet zahlreiche interessante Kennzahlen, die einem Report noch stärker beleuchtet werden können. Google Analytics und Search Console lassen sich ebenfalls verknüpfen und so lassen sich Kennzahlen verschiedener Tools miteinander vergleichen und Handlungsempfehlungen ableiten. Wer professionell SEO, braucht auch dieses Webanalytics Werkzeug.

 Was ich ebenfalls empfehlen kann, sind die Bing Webmastertools. Gerade bei technischen Einflüssen wie dem Handling von Parametern, der Analyse der Crawl Infos und dem Rendern von einzelnen Seiten sind viele Handlungsempfehlungen ableitbar, die natürlich parallel für Google hergeleitet werden kann.

Welche Rankings hat meine Seite?

Für die Analyse der organischen Rankings sind nicht zwangsweise kostenpflichtige Tools in der SEO Schecklist nötig. Von den unzähligen Möglichkeiten gibt es einige Tools, die viele Webanalytiker häufig nutzen. Dazu gehören die Google Tools wie die Google Search Console sowie Google Analytics. In der Google Search Console lassen sich die Daten sowohl für Suchanfragen als auch für die Seiten (genaue Adresse der URL) anzeigen. Insbesondere unter Suchanfragen gibt es immer wieder neue Ideen für Keywords, auf die man sich fokussieren kann.

All you can eat running sushi

Hat die Seite noch keine Rankings, weil sie komplett neu ist und noch erstellt wird, müssen Keyword noch definiert und die Seiten erstellt werden.

Dafür gibt es diverse kostenlose Möglichkeiten. Als sehr praktisch und leicht zu handhaben ist das Tool von Neil Patel unter https://app.neilpatel.com/de/ubersuggest. Nachdem das Keyword oder die Keywordkombination eingegeben ist, erhaltet ihr einen Überblick über das Suchvolumen und die SEO Schwierigkeit im Hinblick auf den Wettbewerb. Auch hier lassen sich weitere Ideen für Keywords finden.

 

Wie ist die Seite technisch aufgestellt?

Die SEO Checklist beinhatet auch die technischen Faktoren. Mit einem technischen Check lassen sich im Bereich Onpage SEO Handlungsempfehlungen ableiten, mit denen die Seite auf das nächste Level befördert wird. Dabei sind zwei große Aufgabenbereiche zu unterscheiden:

  • das Beheben von technischen Fehlern, die das Crawlen der Seiten bzw. die Indexierung nachteilig beeinflussen können
  • der Innovationsprozess im kontinuierlichen Prozess der technischen Anpassungen, mit der die Seiten noch nutzerfreundlicher gestaltet werden

Im ersten Schritt sind aber Fehlerbehebungen in den großen Fokus zu setzen und bislang hab ich bei keiner Domain perfekte Optimierungen auf technischer Ebene gesehen. Das ist auch kein Wunder. Denn die technischen Checks umfassen bei meiner Sammlung an Checklist über 130 Punkte. 

Da sich auf den Seiten ständig was verändert, neue Landingpages angepasst werden, Google selber die robots Einstellungen ändert, URL Strukturen angepasst werden oder neue Länderversionen integriert werden, wird man auf technischer Ebene immer alle Hände voll zu tun haben. Im ersten Schritt geht es aber erstmal darum, die grundlegenden Dinge zu beachten. Darunter gehören unter anderem:

  • URL-Struktur (jeder Inhalt unter einer einzigen URL, URL enthält das Keyword)
  • Keine 404 Fehlerseiten
  • Weiterleitungsketten vermeiden, keine dauerhaften temporären Weiterleitungen
  • Meta Daten haben die richtige Längen bzw. sind vorhanden (Title, Meta Description)
  • Interne Verlinkungsstruktur optimieren (wichtige Seiten öfters verlinkt, keine 404 Seiten bei internen Verlinkungen, innerhalb von 3 Klickpfaden erreichbar)
  • Verwendung von Canonicals
  • Indexierbarkeit durch Sitemap gegeben
  • robots.txt ist vorhanden
  • Hreflang ist bei internationalen Seiten korrekt integriert
  • Meta Robots Einstellungen sind korrekt
  • Ladegeschwindigkeit ist im akzeptablen Bereich
  • fehlerfreie AJAX & Javascript Elemente
  • mobile Darstellung ist fehlerfrei

Die hier in der aufgelisteten Punkte sind nur ein grober Überblick, die man in der SEO Checklist meist berücksichtigt. Je nach CMS und Webstrategie können noch weitere Themenschwerpunkte ergänzt werden.

Kostenloser Technikcheck mit Screaming Frog

Für den ersten Technical SEO Check zum Aufwärmen ist das Tool von Screaming Frog, das hier unter https://www.screamingfrog.co.uk/seo-spider/ heruntergeladen werden kann, eine gute Option. Das Tool crawlt die Seite durch und gibt euch umfassende Informationen zu wichtigen technischen SEO Punkten. Bei einer neuen Seite ist ein Bestandscheck hinsichtlich der Länge und des Vorhandenseins der Metadaten sicherlich interessant und häufig einer der häufigsten Checks am Anfang. Die Grafiken und Zahlen geben schnell Auskunft, ob z.B. die Titles zu lang oder zu kurz sind, ob sie fehlen und ob Duplicate dieser Titles auf anderen Seiten vorhanden sind.

Die neuen Versionen haben umfangreiche Features wie etwa die visuelle Darstellung als Baumdiagramm mit Angabe der internen Verlinkung, das Extrahieren von bestimmten Inhaltselementen, z.B. über X-Path, das Erstellen von Sitemaps oder Bulk Exporte zu bestimmten Metriken.

 

Mssing Page Titles

Die Analyse der wichtigsten technischen Punkte lassen sich in der Exportdatei schnell herausfiltern und komplex ist das Ganze keinsfalls, wenn die Anzahl der Seiten zu bestimmten Punkten (fehlende Meta Descriptions, fehlende Alt-Tags bei Bildern, zu kurze Titles) rausgefiltert werden.

Ladegeschwindigkeit der Seite prüfen

Für die Ladegeschwindigkeit der Seite gibt es auch kostenlose Tools. Darunter gehören folgende:

Auch Analytics bietet einen schönen Überblick zur Performance der Leistung. Die Ladegeschwindigkeit lässt sich noch weiter in einzelne Teilbereiche untergliedern. Darunter fallen Bereiche wie die serverseitige Optimierung. Hier hat der Online Marketing Bereich nicht direkten Einfluss auf die Optimierung. Websites werden spezielle Webservern gehostet. Zu den bekanntesten gehören Apache, Nginx. Kleine Webseiten werden auf Shared-Hosting-Plattformen geparkt.

Einfluss auf die Ladegeschwindikeit lässt sich aber mit der clientseitigen Optimierung wie etwa durch Browser-Caching, der Definition der Expiry Dates. Auch einfache Optimierung wie die manuelle Anpassung der Bilder auf die gewünschte Größe sowie die Komprimierung auf ein kleineres Format können spürbare Auswirkungen auf die Ladegeschwindigkeit haben. 

Die Ladegeschwindigkeitsoptimierung ist aber kein Task, der mal auf die Schnelle gelöst wird. Gerade bei größeren Seiten, die tagtäglich neu gepflegt werden, ist ein Prozess mit der IT zu definieren, um die jeweiligen Bestandteile gezielt anzugehen. Bei kleineren Seiten wie WordPress Blogs entfällt aber dieser Aufwand, wenn eine überschaubare Zahl an Besuchern erwartet wird.

 

SEO Content  – auf den richtigen Mix kommt es an

Content ist nach wie vor King und der passende Inhalt auf der Seite entscheidet über das Ranking in den SERPS. Die Einzigartigkeit und Ausgestaltung der Inhalte im Detail entscheidet, ob ihr ganz oben steht oder irgendwo in der Bedeutungslosigkeit im Meer von Texten wieder versinkt. Texte einzuplanen, die Recherchearbeit, die Ideenfindung und das eigentliche Verfassen des Textes erfordern viel Geduld und Feingefühl und dürfen in der SEO Checklist nicht fehlen.

Der Bereich Content ist eine eigene Disziplin für sich. Es geht nicht nur um das Verfassen neuer Texte, sondern auch um die Optimierung des bestehenden Contents. Aber auch im Rahmen eines Content Audits wird vom Online Marketing Experten erwartet, dass Texte auch entfernt und bereinigt werden. Content geht auch mit Content Marketing einher, das auch zur Erhöhung des Brands eine wichtige Rolle spielt. Einige Bereiche will ich mal ganz grob vorstellen.

Content Erstellung mithilfe der Keywordmap

Bevor ein Artikel geschrieben wird, ist eine Auflistung relevanter Keywords in der Keyword Analyse erforderlich. Es gibt verschiedene Vorgehensweise. Ich präferiere diese Form:

  • eigene organische Rankings mit genauer URL aufstellen
  • 3 ähnliche Wettbewerber rausfiltern und die Rankings auflisten
  • Keyword Ideen entlang der Menüverzeichnisse auflisten, wofür keine Rankings
  • Bei eigenen Rankings bzw. Keyword Ideen die attraktivsten Keywords als Hauptkeyword festlegen
  • Klare übergeordnete Verzeichnisstruktur festlegen, die später z.B. als Pivot-Tabelle geordnet wird
  • Keywords übersetzen für die jeweilige Sprache, wenn ein internationaler Bezug wichtig ist
  • Alle Keywords, Ideen und Konkurrenzkeywords in einem Ranktracker (z.B. SEMrush, ahrefs, AWRCloud) auflisten und alle relevanten Metriken (Rankings, Suchvolumen, Wettbewerb usw. gegenüberstellen) & nach den wichtigsten Metriken sortieren (im Idealfall 2-3 Werte anschauen)

Diese hier gelisteten Punkte sind nur Grobbeispiele. In der Wirklichkeit ist eine professionelle Keywordanalyse eine sehr zeitaufwändige Arbeit, die nicht zu unterschätzen ist. Aber hat man erstmal eine Struktur mit allen wichtigen Keywords, kann die Contenterstellung darauf aufbauen.

Contenterstellung mithilfe von Termgewichtung und -relevanz

Sie sind jetzt nicht die Tools schlechthin, sondern stellen Optionen aus einer Fülle von Contentbewertungen dar. Darunter zählen Analyse Tools wie WDF*IDF für die Termgewichtungsanalyse sowie TF*IDF für die Termrelevanz. Das kann man sich beides ansehen unter

https://www.wdfidf-tool.com

https://www.seobility.net/en/tf-idf-keyword-tool/

Jedoch ist die hohe Relevanz zur Content Optimierung für solche Tools zweifelhaft, zumal John Mueller hier unter https://www.searchenginejournal.com/google-tf-idf/304361/#close auch die Empfehlung abgab, sich nicht zu stark auf solche Metriken sein Augenmerk zu legen.

Contentumfang bei SEO Texten

Früher war die Empfehlung: mindestens 300 Wörter, Hauptkeyword ist im Title, im ersten Abschnitt und soll pro 100 Wörter mindestens einmal vorkommen. Das ist immer noch gängige Praxis und gar nicht mal so verkehrt. Doch die Zeiten haben sich geändert. Google will einzigartige Inhalte. Und so ein Inhalt kann innerhalb eines kurzen Abschnitts viel mehr Aussagekraft haben als ein 2000 Wörter Text.

Es gibt auch Texter, die Texte fernab von Suchvolumina, Rankings und jeglichen SEO Kenntnissen ihre Texte schreiben. Das mache ich auch des Öfteren und ich mache dabei immer wieder die Beobachtung, dass solche Texte sogar besser ranken als SEO-optimierte Texte. Diese Texte haben Bilder, integrieren eigene Videos, erzählen Geschichten und sind auf eine besondere Art und Weise natürlich und einzigartig.

Solche Texte sind nicht selten im Voraus schon lange geplant und dementsprechend mit einem gewissen Aufwand verbunden.

Eine gute Orientierung für die Textlänge bietet das bereits erwähnte TF*IDF Tool von Seobility. Als Test habe ich mal für die Keywordkomination „Kamera kaufen“ die ersten Suchergebnisse mit dem Contentumfang verglichen. Ihr werdet schnell merken, dass der Contentumfang dieser Seiten anders präsentiert wird und nicht immer zwangsweise ein überdimensionaler Text unter den Produkten vorhanden ist. Nicht immer wollen die Leser einen Roman schreiben, sondern einfach was kaufen und dafür die wichtigsten Daten wie Brennweite, Sensor-Größe usw. miteinander vergleichen.

SEO Offpage – die Königsdisziplin

Einer der Hauptbereiche der Suchmaschinenoptimierung ist der SEO Offpage Bereich. Bei SEO Offpage geht es um den gezielten Push von Rankings mithilfe von externen Links von fremden Seiten. Es gibt über 200 Rankingfaktoren und dabei spielen Backlinks und Content die zwei hauptsächlichen Rankingfaktoren. Backlinkaufbau ist keine triviale Angelegenheit, da gute Strategien und Kreativität für die Generierung von Backlinks wichtig sind.

In den frühen SEO-Zeiten vor den Penguin Updates war der Backlinkaufbau beschränkt auf reziproke Linktauschkooperationen, Artikeltausch mit gegenseitiger Verlinkung, Linkkauf in Massen, Verlinkung mit Moneykeywords, Spammails in Kommentaren, Foren oder über Bookmarklinkaufbau, Webkataloge und vielen weiteren unseriösen Linkangeboten („1000 Links für 5 Euro“ Angebote).

Das ist heute nicht mehr die Regel – zumindest nicht mehr in der großen Einheitsmasse. Kommentare mit sinnvollen Beiträgen sind natürlich immer gern gesehen und generieren auch Aufmerksamkeit und Traffic. Und nicht alle Foren sind gleich böse. Reziproke Verlinkungen sind ebenfalls nicht automatisch schlecht, sondern im natürlichen Kontext zu analysieren. Seite A kann Seite B empfehlen. Da ist die Wahrscheinlichkeit auch nicht gering, dass B auch aufmerksam wird und den Lesern Seite A empfiehlt.

Wie baue ich Backlinks auf?

Die Möglichkeiten des Linkbuildings sind heute vielfältig. Um Backlinks zu generieren gibt es unter andere folgende Möglichkeiten:

Content Marketing

Content Marketing als Teildisziplin der Planung, Erstellung und Seeden eines gut aufbereiteten Contentinhalts. Das kann ein informativer Artikel sein, eine Widget-Anwendung, ein Video, eine schöne Infografik und viele weitere Elemente. Doch bedenkt, dass Content Marketing nicht zwangsweise für das Generieren von Backlinks gedacht ist, sondern die Aufmerksamkeit erst erhöhen muss. Dieser Content sollte auch nicht versteckt sein, sondern mit Seeding Strategien in die Welt hinausgeschickt werden.

Über andere Seiten schreiben

Schreibe über andere und verlinke auf die Seiten. Empfehlungen im Internet sind häufig vorzufinden und sehr natürlich, wenn man dafür nicht bezahlt wird, sondern freiwillig macht. Ich verweise in jedem privaten Blogpost auf andere Seiten, weil sie mir persönlich gut gefallen. Durch Empfehlungen habe ich mitunter auch ohne Backlinks generiert.

Darunter sind auch mal Pingbacks, auch Links aus dem Content, Quellverweise, Erwähnungen, Linklisten. Auch ein Facebook- und Social Media Post kann Traffic generieren und Blogger aufmerksam machen. Scheut euch deshalb nicht, nach außen zu verlinken und auch die verlinkten Seiten zu informieren.

Expertenwissen einbringen

Im Zeitalter der E-A-T Updates sind künstliche Texte, die auf die Schnelle in 2-3 Tagen von fremden Textern einer Textagentur verfasst werden, nicht immer das Wahre. Das erlebe ich, wenn Redakteure von Magazinen mich fragen, wer der Textautor eigentlich ist und ich mich wohl kaum als Experte für Fräsmaschinen bezeichnen kann. Hier muss der Experte bei Gastartikeln ins Spiel gebracht werden. Wenn ich über Online Marketing schreibe, bin ich voll in meinem Element. Gibt es eine Person, die sich mit Standreisen in Vietnam auskennt, muss diese Person ins Spiel gebracht werden. Gibt es beim Kunden eine Person, die sich in ihrem Bereich auskennt, kann diese Person als Experte ihr Wissen im Gastartikel zur Verfügung stellen.

Fokus auf informative Linkziele legen

Haben Blogs, Magazine, Newsseiten die Wahl, würden sie mit hoher Wahrscheinlich eher auf informative Seiten verlinken als auf Produktseiten mit Preisen und „Kaufen“ Buttons. Eine informative Ratgeberseite hat für die Kunden mehrere Vorteile. Zum einen kann das Keywordset um weitere Rankings erweitert werden und zum anderen erhält man dadurch eher Backlinks. Und eine Verlinkung auf den Blog kann übergreifend enorme Vorteile für die Seite haben, wenn wichtige Schlüsselseiten ebenfalls intern verlinkt sind. Das ist mitunter einer der Gründe, warum Kundenseiten des Öfteren auch Blogbereiche integrieren. Somit wird zusätzlich Traffic generiert.

News & PR nicht vernachlässigen

Schreibt regelmäßig Newsartikel und setzt sie in den Presseverteiler. PR Maßnahmen erhöhen die Bekanntheit, interessante Stories werden geshared, große Redaktionen werden darauf aufmerksam.

Lokale Wirkung durch Branchenverzeichnisse stärken

Örtliche Dienstleistungen könnt ihr in großen Branchenverzeichnissen festhalten. Nutzt auch Google My Business, Bing Places, nutzt Yelp und sorgt für Bewertungen (bei passenden Kunden).

Natürlich sind die Möglichkeit unendlich groß und darüber könnte man Bücher schreiben. Doch ich möchte euch dafür sensibilisieren, dass diese Formen des Linkbuildings möglich sind und es sich lohnt, im Team Ideen zu sammeln, die für einen nachhaltigen Linkaufbau nötig sind.

Tools für den Backlinkaufbau

Zu meinen Favoriten im Backlinkaufbau gehören folgende Tools in der Reihenfolge:

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